The Secret: Bibel des Schwachsinns
Montag, 2. Nov 2009 14:22 von Wolff Horbach
Das Buch “The Secret - Das Geheimnis” von Rhonda Byrne steht seit vielen Monaten auf der Bestsellerliste. Kurz gesagt geht es in dem Buch darum, das “Gesetz der Anziehung” (law of attraction) für sich auszunutzen. Angeblich braucht man nur Befehle an das Universum zu richten und schon liefert das Universum prompt und frei Haus.
Da das Buch in fast jeder Buchhandlung in großen Stapeln präsentiert wird, habe ich mehrfach darin geblättert. Ich gebe viel Geld für Bücher aus, aber für “The Secret” würde ich keine 10 Cent opfern. Da ich aber wissen wollte, warum das Buch so erfolgreich ist, habe ich es mir von einem Freund geliehen. Der Freund hat das Buch nur halb gelesen und dann in die Ecke gefeuert. Sein Kommentar: “Schwachsinn”.
Ich habe es auch nicht ausgehalten, das Buch zu Ende zu lesen. Ich befürchtete beim Lesen durch das viele Kopfschütteln meine letzten Haare zu verlieren. Ich habe selten so viele unsinnige Behauptungen auf einem Haufen gelesen. Dem Leser wird allen Ernstes versprochen, er bräuchte nur die richtigen Wünsche zu haben - und schwupp - würde das Gesetz der Anziehung dafür sorgen, dass alles perfekt in Erfüllung geht. Reichtum? Nichts einfacher als das: Nur die richtigen Vorstellungen entwickeln und schon kann man sich vor lauter Geld nicht mehr retten (Vielleicht sollte Rhonda Byrne mal ein paar Tage mit dem neuen Finanzminister Schäuble zusammenarbeiten). Traumgewicht? Kein Problem: Man stellt sich nur die Traumfigur vor und schon schmelzen die Kilos dahin. Und anschließend kann man essen was man will und hält trotzdem immer sein Optimalgewicht!
Nun, ich könnte das Machwerk einfach an meinen Freund zurückgeben und es einfach vergessen. Aber ich rege mich trotzdem auf: Die Leserinnen und Leser werden durch “The Secret” nicht gestärkt, das eigene Leben besser zu bewältigen, sondern verdummt. Sie werden nicht mit Fähigkeiten ausgestattet, selbst aktiv zu werden, sondern gefährlich benebelt. Und wenn dann am Ende das Universum nicht geliefert hat, fühlt sich der Wünscher oder die Bestellerin auch noch mies, weil er oder sie noch nicht einmal dies kann.
Heute bekomme ich mit meiner Einschätzung des Machwerks prominente Unterstützung: Denis Scheck, Literaturredakteur beim Deutschlandfunk, bespricht einmal monatlich die „Spiegel“-Bestsellerliste, abwechselnd Belletristik und Sachbuch – parallel zu seiner ARD-Sendung „Druckfrisch“. Ganz aktuell ist die Liste unter dem Titel “Quacksalber und Rosstäuscher” erschienen. Darin äußert sich Scheck auch über “The Secret”:
Dieses Begleitbuch einer Fernsehsendung über Esoterik zählt zum Bösartigsten, was zurzeit zwischen zwei Buchdeckeln zu haben ist. In dieser Schwarte stehen Ratschläge, die schlicht gemeingefährlich sind. Zum Thema Finanzplanung etwa schreibt Rhonda Byrne allen Armen ins Stammbuch: „Es trifft nicht zu, dass das Geld Ihnen vom Universum vorenthalten wird, denn alles Geld, dessen Sie bedürfen, existiert bereits jetzt im Unsichtbaren. Wenn Sie nicht genug haben, liegt es daran, dass Sie den Strom des Geldes stoppen, das zu Ihnen fließt, und Sie tun das mit Ihren Gedanken.“ Rhonda Byrne ist eine moderne Nachfahrin aller Hütchenspieler, Rosstäuscher und Quacksalber, ihr Buch eine Bibel des Schwachsinns.
Bibel des Schwachsinns trifft es genau.


Lieber Wolf,
ich beschäftige mich schon seit vielen Jahren mit dem universellen Gesetz der Anziehungskraft und habe im Lauf der Zeit viele persönliche positve Erfahrungen damit verbuchen dürfen.
Ich glaube nicht, dass ich alles, was ich erfahre mit dem logischen Verstand erfassen kann und habe gelernt zu akzeptieren, dass alles was mich umgibt aus Energie besteht.
Ich halte es für wenig gefährlich, sondern sogar sehr hilfreich die eigene Aufmerksamkeit (und damit die Energie) auf die eigenen Wünsche zu richten.
Ich stimme Dir zu, dass das “secret” sehr auf materielle Wünsche ausgerichtet ist - aber immerhin ist es der Autorin damit gelungen das Interesse vieler Menschen wach zu rütteln.
Für mich persönlich ist das secret nicht das Maß aller Dinge.
Nach meiner Erfahrung gibt es noch weitere (einfache aber wichtige) Spielregeln im Gebrauch mit dem Law of attraction, die im Buch völlig unerwähnt bleiben.
Deine vernichtende Kritik kann ich nicht teilen.
Nach meiner Meinung (und glücklicherweise auch der Meinung vieler anderer schlauer Köpfe) gibt es keine allgemeingültige Wahrheit, sondern nur individuelle Wahrnehmung. …und ich bin definitv dazu bereit täglich dazu zu lernen und die Kanäle meiner Wahrnehmung zu vergrößern.
Falls Du mehr von mir über meine persönlichen Erfahrungen wissen möchtest, steh ich Dir gern zu einem Gespräch oder auch Austausch per Mail zur Verfügung.
Sonnige Grüße aus dem heute regnerischen Isartal,
besser und besser,
Gaba
Na, das ist ja mal mein Thema. Ich bin nämlich Praktiker und teste, bevor ich etwas in Bausch und Bogen verbal zerreisse. Allerdings habe ich nicht erst seit Secret damit angefangen, sondern bereits vor Jahren. Über dieses Buch kann man denken, was man mag, für mich als Kenner des Marktes ist dieses eines der vielen nicht empfehlenswerten, da man dieses Thema oberflächlicher und marktschreierischer kaum darbieten kann. Aber der Mensch verfügt über Intelligenz, und wer dazu dann noch Offenheit zu bieten hat, schaut hinter das Plakative. Und findet dort tatsächlich Geheimnisse. Aber keine, die irgendjemand mit Absicht anderen vorenthält, sondern Mechanismen, die die meisten schlichtweg übersehen, denn das kann ja nicht so einfach sein. Bedauerlich, aber wie dir ja bekannt sein dürfte, Wolff, kann man niemanden zu seinem Glück zwingen.
Für mich war und ist die Beschäftigung mit der bewußten Realitätsgestaltung mittels Gedanken und Gefühlen mehr als lohnend und ganz erheblich zum Glück beitragend. Es geht nämlich dabei nicht in erster Linie um das Manifestieren, wie The Secret es vermittelt, sondern sich dauerhaft ein stabiles Gleichgewicht/Wohlgefühl aufzubauen und aus der Falles des permanenten Negativdenkens herauszukommen. Denke, das haben auch die “normalen” Glücksforscher zum Ziel, ihrer Leserschaft nahezubringen. Von hervorragenden Law-of-Attraction-Autoren, wie z. B. Esther und Jerry Hicks, sollten sich diese ruhig mal eine dicke Scheibe abschneiden. Aber wie gesagt, man kann niemandem zu seinem Glück zwingen …
Liebe Gaba,
ich halte das sogenannte “Gesetz der Anziehung” für eine Banalität. Ein Beispiel möge dies verdeutlichen: Nehmen wir an, ich wollte segeln lernen. Ein Wunsch, den viele Menschen haben. Da es schon sehr viele Menschen gibt, die segeln können, ist der Wunsch nicht unrealistisch. Ich gehe also in eine Buchhandlung und kaufe mir ein Buch “Segeln für Anfänger”. Ich lerne so die theoretischen Grundlangen. Mein Wunsch wächst, möglichst bald die Praxis zu erlernen. Ich recherchiere also im Internet, erzähle Freunden davon.
Plötzlich lerne ich im Business-Club jemanden kennen, der in der Nähe ein eigenes Segelboot hat. Als er meinen Segel-Wunsch kennen lernt, lädt er mich für nächsten Samstag zu einer Segeltour ein. Ich bin happy!
Als “Secret”-Gläubiger würde ich jetzt an das “Gesetz der Anziehung” glauben: “Ja es funktioniert!”. Aber ist es nicht eher trivial? Wenn ich mich mit einem Thema intensiv beschäftige, werde ich selbstverständlich eher auf Verbindungen treffen, als wenn mir das Thema egal ist. Vorher bin ich auch schon vielen Menschen begegnet, die ein Segelboot hatten. Nur es hat mich nicht interessiert. Und ich habe es gar nicht gehört, wenn sie von ihrem Boot erzählten.
Das “universelle Gesetz der Anziehung” ist also kein Naturgesetz, sondern die simple Tatsache, dass ich wahrscheinlich Dinge und Mensche finde, wenn ich nach ihnen suche.
Nun zu den Konsequenzen: Ich halte es für sinnvolle Vorgehensweise - genau wie du - Aufmerksamkeit und Energie auf die eigenen Wünsche zu richten. Mein ganzes Buch handelt davon. Vorsetzung ist, dass die Wünsche sinnvoll und nicht dazu da sind, anderen Schaden zuzufügen.
Ich stimme mit dem Buch “The Secret” überein, dass es sinnvoll ist, einen Wunsch, ein Ziel, intensiv zu visualisieren und sich vorzustellen, wie es wäre, wenn das Ziel bereits erreicht ist. Dies hilft enorm, ein Ziel auch zu erreichen.
Dann hören aber schon die Gemeinsamkeiten zwischen “The Secret” und mir auf. Ich bin davon überzeugt, dass jetzt die Arbeit beginnt: Informationen sammeln, Ressourcen prüfen und beschaffen, Partner suchen, Versuche machen, scheitern, daraus Erkenntnisse ziehen, anpacken, Fortschritte messen, … Ich könnte auch mit Erich Kästner sagen: “Es gibt nichts Gutes, außer man tut es”. Dieser Weg ist manchmal mühsam, beinhaltet aber auch überaus reiche Glücksmomente. Ganz im Sinne von “Der Weg ist das Ziel”.
“The Secret” gaukelt aber dem unbedarften und naiven Leser vor, er brauche nur richtig zu wünschen und alles andere würde “das Universum” für ihn erledigen. Das ist nicht durch äußerst dumm, sondern wie Denis Scheck zu Recht schreibt, gemeingefährlich. Menschen werden dadurch nicht ermutigt, sich Dinge zu erarbeiten, sondern mit einer Droge betäubt. Menschen werden nicht darin bestärkt, das Leben und das Glück in die eigene Hand zu nehmen, sondern von angeblich geheimnisvollen Mächten abhängig gemacht.
Wenn die Menschen mit diesen Schwachsinns-Tipps dann scheitern - scheitern müssen - kann man ihnen ja noch ein paar Bücher verkaufen. So wie Bärbel Mohr es tut: Erst gab es die “Bestellungen beim Universum”, dann das “Übungsbuch für Bestellungen beim Universum”, dann “Reklamationen beim Universum. Nachhilfe in Wunscherfüllung”. Für die ganz Begriffsstutzigen. Inzwischen ist Mohr beim “Cosmic Ordering” angelangt.
Das erinnert mich doch glatt an Albert Einstein: “Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.”
Liebe Naike,
ich habe gar nichts gegen “Positives Denken”. Im Gegenteil, du findest in meinem Buch ein ganzes Kapitel darüber. Ich habe auch gar nichts gegen Wünsche. Im Gegenteil: ich halte das Anstreben von Zielen für eine großartige Sache. Ich befürworte auch ausdrücklich das intensive visuelle Vorstellen von Zielen, Wünschen etc.
All das hilft, Ziele auch zu erreichen. Eine klare Vorstellung von dem, was man gerne erreichen möchte, ist gut für einen Start, motiviert, wenn es mal nicht so gut läuft und bringt einen wieder auf die Strecke, wenn man von selbiger abgekommen ist.
Aber die Vorstellung reicht alleine nicht aus. “The Secret” aber gaukelt einem vor, dass sich die Gedanken von alleine manifestieren: Ich stelle mir Geld vor und schon erhöht der Chef mein Gehalt und der Onkel vermacht mir seine Villa. Ich stelle mir Schlankheit vor und schon lösen sich die jahrelang angefutterten Fettpolster in Luft auf.
Wenn ich so einen Unsinn lesen, vergeht mir die Lust, den Rest des Buches zu lesen. Ich muss kein ganzes Fass aussaufen, um zu merken, dass da Essig drin ist.
Das Segelbeispiel könnte man für Zufall halten, es gibt aber auch ganz andere Geschehenisse, die zuvor jeglicher einfacher Wahrscheinlichkeit entbehrten. Und das nicht bloß sporadisch. Aber das kann man eben nur selbst erfahren, nämlich dann, wenn man sich ohne Vorurteile darauf einläßt. Ich kann dir auch nicht vermitteln, wie eine Orange schmeckt, wenn du noch nie zuvor Zitrusfrüchte gegessen hast.
Auch in der bewußten Realitätsgestaltung spielt Handlung eine Rolle. Es geht nicht darum, auf dem Sofa zu sitzen und auf Schrumpfung seiner Pfunde zu warten. Aber es wird nur aus Inspiration heraus gehandelt. Und dann tun sich Türen auf, die reine Aktionisten nur mit Mühe finden, wenn überhaupt. So wie ein Künstler eine Inspiration braucht und erst dann ein besonderes Werk schaffen kann, und nicht, indem er lediglich einen Malkurs besucht. Denn dann ist die Seele, die Muse, noch nicht beteiligt. Alles andere ist, wie du beschreibst, mühsam. Warum sollte man es sich schwerer machen als nötig?
>>Menschen werden nicht darin bestärkt, das Leben und das Glück in die eigene Hand zu nehmen, sondern von angeblich geheimnisvollen Mächten abhängig gemacht.<<
Das kommt bei vielen Lesern von The Secret wohl so an, und das finde ich schade. Deshalb lehne ich dieses Buch ab. Aber du machst hier den Fehler, dich nur auf diese eine Schrift zu konzentrieren, dich nicht nach tiefgehendem Material umzuschauen und vor allen Dingen das Ganze dann auch selbst zu testen. Vorher sollte man sich keine Meinung erlauben.
Lieber Wolff,
vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
Überzeugen kann sie mich allerdings nicht.
Ich möchte Dein schönes Weblog allerdings nicht mit meinen Gegenargumenten zu spammen und habe mir daher erlaubt, die Diskussion auf mein eigenes Weblog zu verlegen.
Ich freue mich, wenn Du dich daran beteiligen willst.
http://gaba-ultramind.blogspot.com/2009/11/das-universelle-gesetz-der.html
Echter Austausch entsteht nach meinem Verständnis, wenn Menschen mit unterschiedlichen Meinungen miteinander auf sachlicher Ebene kommunizieren.
Sonnige Grüße aus dem nächtlichen Isartal,
besser und besser,
Gaba
Leser/- innen, die durch die Lektüre von The
Secret verdummt werden, wird es wohl nicht geben. Menschen, die dieses lesen, sind in der Regel auf der Suche nach etwas, denke ich. Und so wie der Eso-Supermarkt aufgebaut ist, sucht sich jeder das raus, was ihm/ ihr gerade in den Kram passt - dazu gehören wohl dann auch die 77 Wege zum Glück.
Um diese Leser habe ich keine Angst.
Und im Übrigen schätze ich mal: Wer kritisiert (urteilt, richtet) darf sich dann nicht wundern, wenn ihm Ähnliches widerfährt… Bin gespannt, welche Erfahrungen Du damit machst….
Hallo Wolff,
toll, dass Du zum Nachdenken auf diese Weise anregst.
Das Buch fängt dann an stimmig zu werden, wenn ich meine unbrauchbaren Überzeugungen, Glaubesnsätze, limitierenden Entscheide aus dem Weg geräumt habe.
Leider wissen viele Menschen nicht, welch Wirkkräfte in uns gespeichert sind, die irgendwann mal nützlich waren, doch heute durch einen Aufräumungsprozess ins rechte Licht gerückt werden sollten.
Wenn ich als Dreijähriger am Tisch der Eltern lerne “alle Reichen sind Schweine”, weil gerade der Papa keinen Job hat und das geld knapp ist, dann hat er eine Interpretation in sich laufen.
Reich sein ist keine Schande. Ein Schwein sein, macht nicht auch noch nicht unglücklich.
Doch diese unbewusste innere Überzeugung hat natürlich genau so eine Resonanz wie seine Wünsche zu äußern.
Nur steht die unbewusste Resonanz im Vordergrund, weil sie 24 Stunden am Tag aktiv ist, und das Wünschlein verdrängt.
Resonanz ist ein Naturgesetz. Nur sollten wir dabei alle Seiten und Möglichkeiten in Betracht ziehen.
Dann wird das Buch allerdings überflüssig.
Beste Grüsse
Norbert
Hallo Wolff,
ich halte Dich für einen Glückspilz-scheinbar ist Dir das Gesetz der Anziehungkraft so verinnerlicht, dass Du es garnicht mehr wahr nimmst. Ich zitiere Dich:
“ich halte das sogenannte “Gesetz der Anziehung” für eine Banalität. Ein Beispiel möge dies verdeutlichen: Nehmen wir an, ich wollte segeln lernen. Ein Wunsch, den viele Menschen haben. Da es schon sehr viele Menschen gibt, die segeln können, ist der Wunsch nicht unrealistisch. Ich gehe also in eine Buchhandlung und kaufe mir ein Buch “Segeln für Anfänger”. Ich lerne so die theoretischen Grundlangen. Mein Wunsch wächst, möglichst bald die Praxis zu erlernen. Ich recherchiere also im Internet, erzähle Freunden davon.
Plötzlich lerne ich im Business-Club jemanden kennen, der in der Nähe ein eigenes Segelboot hat. Als er meinen Segel-Wunsch kennen lernt, lädt er mich für nächsten Samstag zu einer Segeltour ein. Ich bin happy!”
Nebenbei bemerkt: “Banalität[1] die Alltäglichkeit, die Selbstverständlichkeit: Unter Banalität versteht man einen Sachverhalt oder einen Vorgang, der von einem bestimmten Teil der Menschen mit einem bestimmten Bildungsgrad als allgemein bekannt eingestuft und daher als der vertieften Betrachtung nicht zugänglich betrachtet wird.” entnommen aus Wiktionary.
Dein Beispiel mit dem Segeln ist schon toll. Doch, was ist mit dem Beispiel: Fliegen, als es noch keine Flugzeuge gab? Ist nicht der Wunsch zu Fliegen Wirklichkeit geworden und mittlerweile selbstverstänlich. Du stimmt mir doch überein, dass es zuerst ein” unmöglicher, unmachbarer und vielleicht auch noch ein idiotischer Wunsch zu dieser Zeit war. Und so ist es für viele andere Wünsche, die manch einer hat, manchmal ebenso aussichtlos, durch seine Gedanken(siehe Norbert Glaab”Alle Reichen sind Schweine”). Du hast recht, wenn Du sagst, dass danach “die Arbeit” beginnt. Man kommt ins Tun, das muss man aber nicht unbedingt als Arbeit bezeichnen. Ich sehe es eher so: Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen, um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.
Zitat von Antoine de Saint-Exupéry
Diese Sehnsucht oder der Wunsch kann Potentiale erwecken. Die Frage ist doch, darf ich mir scheinbar unmögliche Ziele setzen bzw. Wünsche formulieren. Darauf gibt das Buch “secret” Antwort: Ja. ich darf. Ich muss dir widersprechen: Gedanken manifestieren sich! Warum probierst Du es nicht einmal aus? Und wie Gabaretha es bereits schrieb: Wünsche Dir nicht morgen früh einen Porsche vor der Tür!
Alles Liebe
Veronika
@ Gaba:
Danke für deine Antwort, auch wenn wir nicht einer Meinung sind. Du spammst hier gar nichts zu. Im Gegenteil: Ich finde (deine) Kommentare erfrischend, auch wenn sie eine andere Meinung darstellen. Nur aus dem Dialog lassen sich Dinge klären und neue Einsichten gewinnen. Ich hatte noch keine Zeit mir die Dinge in deinem Blog anzuschauen, komme in Kürze aber darauf zurück.
@Naike
Ich gebe dir Recht, dass die Inspiration sehr wichtig ist. Wenn diese zu schwach ist, dann passiert meistens gar nichts. Aber die Inspiration, mag sie noch so stark sein, nutzt alleine gar nichts. Irgendwann muss der noch so inspirierte Maler zum Pinsel greifen, der noch so inspierte Musiker die Musik im Kopf als Noten zu Papier bringen.
Das ist ja mein Hauptkritikpunkt an “The Secret”: es wird suggeriert, dass man nur zu wünschen oder dem Universum Befehle erteilen brauche. Das funktioniert aber nicht.
Du schreibst an meine Adresse gerichtet: “Aber du machst hier den Fehler, dich nur auf diese eine Schrift zu konzentrieren, dich nicht nach tiefgehendem Material umzuschauen und vor allen Dingen das Ganze dann auch selbst zu testen. Vorher sollte man sich keine Meinung erlauben.”
Dazu kann ich dir antworten, dass ich mich seit Jahrzehnten mit dem Themenkomplex beschäftige. Ich habe jede Menge gelesen und ausprobiert. Ich bin mir sicher, beurteilen zu können, was funktioniert und was nicht. “The Secret” gehört eindeutig zu dem Zeug, was nicht funktioniert. Ich habe gerade vor ein paar Tagen wieder von einem Bekannten gehört, der ein glühender Verehrer von “The Secret” ist. Trotz vieler Übungen aus dem Buch hat er seine finanzielle Lage keinen Deut verbessert. Im Gegenteil: die Bank hat ihm gerade sein Konto gesperrt.
Deshalb macht mich dieses Buch so wütend: Es betäubt die Menschen und gaukelt ihnen Dinge vor, die nicht funktionieren (können). Anstatt aktiv zu werden, benebeln sie ihren Geist noch mehr. Anschließend fallen die Menschen in ein noch tieferes Loch, weil sie offensichtlich noch nicht mal das angebliche “Gesetz der Anziehung” kitzeln können.
@ Rainer:
Wenn in einem Buch offensichtlicher Unsinn steht, trägt das m.E. schon zur Verdummung bei, wenn es jemand glaubt. Aber mein Vorwurf an das Buch ich noch schwerwiegender: es schädigt die Menschen, die darin ihre Hoffnung legen. Siehe Kommentar vorher mit dem gesperrten Konto.
Den Kritiken und Urteilen zu mir, meinem Buch, meinen Meinung etc. sehe ich mit großer Gelassenheit entgegen. Soll ich jetzt nicht mehr sagen wenn ich etwas als sehr schlecht und sogar als gefährlich ansehe? Nur aus Angst dann selbst beurteilt zu werden?
@ Norbert:
Lieber Norbert, danke für deine interessante Gedanken.
Egal, ob es jetzt “Gesetz der Anziehung” oder “Gesetz der Resonanz” genannt wird, es geht im Grund immer um das selbe: Gedanken schaffen in unserem Gehirn neue Verbindungen zwischen Neuronen. Sie werden also ein Teil von uns. In so fern würde ich den hier oft genannten “Manifestierungen” zustimmen.
Man darf nur nicht den großen Fehler machen - du tust das nicht - die Manifestation der Gedanken mit der Manifestation von Dingen zu verwechseln. Die intensiven Gedanken bringen uns günstigen Falls in Aktion: Wir fangen an für die Traumreise zu sparen, wir schreiben ein Bewerbungsschreiben, wir sammeln weitere Informationen usw.
Von daher unterstütze ich ausdrücklich positive Vorstellungen, Meditation etc. In meinem Buch steht darüber einiges. Aber wenn die Gedanken nicht zu Handlungen führen, bleiben sie Hirngespinste.
@ Veronika:
Ich weiß nicht, ob dir “Ockhams Rasiermesser ein Begriff ist. Kurz gesagt, geht es um eine wissenschaftlich sehr bewährte Methode, Sachverhalte so einfach wie möglich zu erklären. Als die Menschen beispielsweise noch der Meinung waren, die Erde sei der Mittelpunkt des Universums, ließen sich die Bahnen der anderen Planeten (Mars, Venus, …) nur durch höchst komplizierte Kurven beschreiben. Als dank Kopernikus das Heliozentrische Weltbild das Geozentrische Weltbild abgelöste, wurde alles einfacher: Die Sonne steht im Mittelpunkt und die Planetenbahnen sind einfache Ellipsen geworden.
Genau so sieht es hier bei unserem Diskussionsgegenstand aus: Es ist doch eine Offensichtlichkeit (Evidenz), ich habe es Banalität genannt, dass dort wo ich Zeit und Energie investiere, die Wahrscheinlichkeit steigt, dass etwas realisiert wird. Dies jetzt mit einem geheimnisvollen “law-of-attraction” zu vernebeln, macht die Sache unnötig kompliziert und ist das genaue Gegenteil von Ockhams Rasiermesser.
Genauso wie das falsche Weltbild die Menschen zu falschen Schlussfolgerungen geführt hat, verleitet “The Secret” zu falschen Schlussfolgerungen. Die zentrale Botschaft von “The Secret” ist: habe die richtigen Gedanken und alles wird in Erfüllung gehen. Dabei ist die Sache viel einfacher: habe Wünsche - ja sogar sehr hochfliegende, beschäftige dich oft damit, erzähl anderen davon, experimentiere, und … und … und. Dann kommst du deinem Traum ein Stück näher oder realisiert ihn.
Dein Beispiel mit dem Fliegen hinkt m.E. Natürlich haben die Menschen vom Fliegen geträumt. Natürlich sind zuerst mal die Gedanken da. Aber Realität wurde der Traum vom Fliegen erst als ein Schneider vom Ulm sich Flügel angeschnallt hat und vom Münster sprang, als ein Otto Lilienthal mit Flugapparaten experimentierte und sich dabei das Genick gebrochen hat. Als die Gebrüder Wright einen Motor einbauten und damit die ersten Hüpfer machten. So einfach ist das.
Das mit dem Porsche vor die Türe wünschen halte ich - sorry für die harten Worte - für ausgemachten Blödsinn. Wenn du tatsächlich der Meinung sein solltest, du könntest durch eine einfache Gedankenkraft solche Dinge realisieren, dann habe ich einen Super-Tipp für dich: Der Zauberkünstler James Randi hat schon vor 35 Jahren eine Million Dollar ausgelobt für diejenige oder denjenigen, der seine paranormalen Fähigkeiten beweisen kann. Der Koffer mit der Million ist immer noch nicht abgeholt worden. Vielleicht schaffst du es.
Darf ich fragen, welche Literatur zu du zum Gesetz der Anziehung noch gelesen hast?
@ Naike:
Sorry, ich komme erst jetzt dazu, zu antworten.
Ich habe keine weitere Literatur zum sogenannten “Gesetz der Anziehung” gelesen. Warum sollte ich auch Sekundärliteratur zu dem Thema lesen, wo doch schon das “Grundlagenwerk” “The Secret” so grottenschlecht ist.
Meine Kenntnisse zu dem Thema “mentale Techniken” sind dagegen sehr breit gefächert: Ich meditiere schon mein halbes Leben, in der letzten Zeit intersiver als früher. Ich verfolge sehr interessiert die noch relativ neuen Erkenntnisse der Hirnforschung zur Meditation. Dort trifft sich jahrtausende alte kontemplative Wissenschaft mit moderner Naturwissenschaft. Aus meiner Sicht eines der interessantesten Gebiete überhaupt.
Ich habe auch jahrzehntelange Erfahrung mit autogenem Training. Auch eine Art Meditation, sicherlich eine wirkungsvolle Mentaltechnik. Ich habe einige Erfahrung mit Mentaltechniken im Sport. Ein Gebiet, welches bei Spitzensportlern eine enorm große Bedeutung hat.
Ich könnte die Liste jetzt noch eine Weile fortführen. Alle diese Techniken haben aus meiner Sicht eines gemeinsam: Die Techniken sind je nach Gebiet sehr wirkungsvoll. Ich habe daher keinen Zweifel daran, dass Meditationen, Visualisierungen, intensive Vorstellungen usw. ihre Wirkungen haben. Die Auswirkungen können je nach Ausrichtung positiv als auch negativ sein.
Mentale Vorstellungen können unseren Körper sogar verändern. Das neue Verbindungen im Gehirn entstehen, dürfte klar sein. Moderne Tomografie-Verfahren belegen, dass sich bei langjährig und intensiv Meditierenden die Struktur des Gehirns verändert.
Aber keine dieser Techniken behauptet, dass sich alleine durch die Mentaltechniken die Welt draußen verändert. Veränderungen finden nur statt, wenn der Mensch anschließend aktiv wird.
Das ist der entscheidende Unterschied zu “The Secret”. Und mein Hauptkritikpunkt.
Kein Spitzensportler wird heute auf Mentaltechniken verzichten wollen. Aber keiner wird alleine dadurch Spitzensportler, indem er auf dem Sofa sitzt und vor sich hin meditiert.
Hallo Wolff,
danke für Deine Antwort und sorry für den Porsche.
Alles Liebe
Veronika
Das IST es ja gerade, “The Secret” ist kein Grundlagenwerk! Du hast dir lediglich das am besten vermarktete Produkt heraus gegriffen.
Und ich möchte auch noch einmal betonen, daß es bei dem Gesetz der Anziehung nicht darum geht, nicht zu handeln. Aber es ist schon ein großer Unterschied, ob du eine Konzertkarte, die du dir gewünscht hast, plötzlich auf der Straße findest, statt verzweifelt kurz vor knapp noch auf dem Schwarzmarkt, wenn bereits alle vergriffen sind, für teuer Geld eine zu erstehen. Bei EINER solchen Sache mag man noch an Zufall glauben, aber wenn einem plötzlich dauernd Gewünschtes - ob materieller oder anderer Art - in den Schoß fällt, ist das nicht mehr mit irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten abzutun. Und vor allen Dingen sinkt der Zeit- und Energieeinsatz enorm, Ziele zu erreichen. Ganz zu schweigen von dem gesteigerten Wohlbefinden, was durch einfache Veränderungen herbeigeführt wird. Dazu steht allerdings nichts in The Secret, sondern nur in Büchern von echter Qualität.
Aber das muß alles halt erfahren werden wollen.
Wie gesagt, man kann niemandem zu seinem Glück zwingen, aber wenn ein Glücksforscher sich nicht mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, dann ist das, als würde ein angehender Arzt es nicht für nötig halten, sich mit der menschlichen Anatomie zu befassen.
“Bibel des Schwachsinns” *lustig
Man kann es auch mal mit der “richtigen” Bibel probieren, da steht nämlich auch drin, das Gott uns alle unsere Bitten bzw. Wünsche erfüllen möchte.
Wir müssen im Vertrauen und Glauben bitten bzw. eher: danken.
(so als ob wir es schon haben, so als wenn wir es schon sind…).
Die Fülle steht jedem zu.
Betreffs Aktion/Handlungen steht auch drin, dass den Faulen ihre Bitten nicht erfüllt werden, er mag keine Faulen Menschen. Uns wurden Arme und Beine gegeben zum Handeln, Handeln müssen wir schon selbst anfangs, wenn wir etwas wollen.
Hilf dir erst selbst, dann hilft dir auch Gott.
Für das Unmögliche und Wunder ist dann Gott zuständig
Gedanke, Wort und Tat müssen eine Einheit bilden, dann klappts auch mit der Wünscherei.
Sämtliche sogenannten universellen kosmischen geistigen Gesetze, sei es Resonanz, Spiegelgesetz und alle anderen Gesetzte stehen bereits schon seit über 2000 Jahren in der Bibel! Aber nein, die Menschen wollen ja lieber leichtere Wege und Lektüre. Teils verachten sie sogar etwas, was sie nicht kennen oder verstehen.
Dieses Buch wurde FÜR UNS geschrieben, fürs Leben.
Man braucht im Grunde genommen nur dieses eine einzige Buch, das ist im Grunde völlig ausreichend. Es steht schon alles darin, zu jedem einzelnen Lebensthema.
Wer allerdings nicht drüber nachsinnt und es nur als Geschichtsbuch “mal so” liest, der hat den Sinn der Bibel verfehlt und nichts verstanden und dem hat es auch keine Wirkung.
Wer einmal richtig anfängt drin zu lesen und zu verstehen, und sich danach zu richten, der braucht keine Glücksbücher mehr oder Secret oder sonstige - und sogar auch keine Heilungsbücher!
Ach ja noch eines: Man sollte weder Gott, noch sich selbst begrenzen
Grüße Britta
@ Naike
Du bist dann sicher so gut, und nennst mir die Grundlagenwerke zum angeblichen “Gesetz der Anziehung”.
Du schreibst:
Prof. Ruut Veenhoven ist einer DER weltweit anerkannten Experten zum Thema Glück. Er hat an der Erasmus Universität von Rotterdam die größte Sammlung von Studien zur Glücksforschung zusammengetragen, der World Database of Happiness. Suche dort doch mal nach “law of attraction”. Du wirst in Tausenden von Studien zum Thema Glück, in den Zehntausenden Dokumenten nichts finden.
Sind jetzt all die Psychologen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Gehirnforscher usw. blöd? Haben all die Professoren und seriösen Wissenschaftler versagt?
Oder ist es nicht eher so, dass das angebliche “law of attraction” eine Erfindung ist, ein Marketing-Gag?
@ Britta:
Ich kann zur Bibel wenig sagen. Sicherlich sind dort im Lauf der Jahrhunderte viele Dinge zusammengetragen worden, die eine Art Anleitung zum vernünftigen Leben sein sollen.
Daraus abzuleiten, dass die Bibel ALLES enthält und dadurch andere Bücher überflüssig macht, halte ich für eine sehr gewagte Aussage.
Neulich nach einem Vortrag in Hamburg trat ein Pastor auf mich zu und meinte, ob ich Psalm 1 kenne. Als ich verneint, meinte er, dort seien die ganzen Erkenntnisse der Glücksforschung bereits enthalten.
Können Sie in Psalm 1 da was erkennen? Ich nicht.
@ W. Horbach:
Danke für die Antwort.
“_…..die eine Art Anleitung zum vernünftigen Leben sein sollen._”
Das ist, meiner Meinung nach, der falsche Ausdruck bzw. der falsche Gedanke.
Sie ist nicht NUR für ein “vernünftiges” Leben gedacht, sondern wirklich für ein “erfülltes Leben”. Ein Leben in Glück, Frieden, Sinn und Erfüllung usw… WENN man sich daran hält.
“_ …..Daraus abzuleiten, dass die Bibel ALLES enthält und dadurch andere Bücher überflüssig macht, halte ich für eine sehr gewagte Aussage._”
Ja, wenn man es daraus ableitet, aus dem Gedanken her, dass die Bibel für ein “vernünftiges” Leben gedacht ist, dann ja. Dem ist ja aber wirklich nicht so. Es geht nicht nur um ein vernünftiges moralisches Leben, es geht ja um viel mehr, es geht Gott um ein lebenswertes Leben in Fülle und Sinn. Er liebt uns ja, wir sind doch seine Geschöpfe.
Diese Aussage ist nicht gewagt, meiner Meinung nach.
Frag mal Christen / Pastoren z.B. Die sich noch besser damit auskennen als ich, noch länger damit beschäftigen. So lange bin ich auch noch nicht dabei. Aber das ist relativ.
Was ich persönlich vernommen und auch selbst erfahren habe ist, dass dort für JEDES Problem eine Lösung steht, aus Gottes Sicht. (Mit Hilfe der Konkordanz, die es auch im Internet gab/gibt, kann man die jeweiligen Schlagwörter raussuchen und dann darüber lesen). Darüber nachsinnen und Erkennen.
In der deutschen Übersetzung ist sogar nicht alles erkenntlich. Z.B. in der englischen heißt es: “to make whole” statt einfach nur: “heilen” wie im Deutschen. Also GANZ werden, ganzheitlich, Körper Geist und Seele. Wir brauchen auch keine Psychologiebücher, ER ist unser Seelsorger
Naja, schwer zu erklären, jemanden der Gottes Wort - die Heilige Schrift noch nicht so kennt.
Ich hätte einige gute persönliche Beispiele zu bieten.
Ich muß vorerst Schluß machen, weil ich gleich Besuch bekomme und schreibe dann nachher / demnächst weiter.
(sorry, wenn es so lang ist bzw. wird - geht bei mir wohl nicht anders als immer viel zu schreiben. Entschuldigung!)
Danke.
Grüße, Britta
PS: noch kurz: Ich danke DIR für dein Buch (habe mir ein bischen bei Amazon darüber angeschaut) Es hilft Menschen sicher weiter für Ihren Weg glücklicher zu werden! Und genauso danke ich auch der o.g. Gabareta, ihr seid 2 Menschen, die ihr Wissen (das Leben zu verbessern) weitergeben, so fließt das Leben. Und ihr werdet somit sicher viel Erfolg haben im Leben. Denn GENAU das ist auch lt. der Bibel (Neues Testament) das wichtigste, es fließen zu lassen, damit auch andere was davon haben, das wird IMMER belohnt! GARANTIERT! (ist ebenso ein universelles geistiges Prinzip).
>>Sind jetzt all die Psychologen, Soziologen, Wirtschaftswissenschaftler, Gehirnforscher usw. blöd? Haben all die Professoren und seriösen Wissenschaftler versagt?<<
Gegenfrage, was habe sie erreicht? Ist die Menschheit durch ihre Forschung glücklicher geworden oder haben sie nur damit nur Steuergelder verbraten? Theorien sind schön und gut, aber ein zufriedener Mensch, der in seinem Leben etwas zum Guten verändern konnte, ist ein größerer Gewinn als zig Seiten voller Experten-Blabla.
Als Grundlagenwerke sehe ich die Bücher von Esther und Jerry Hicks an. Kein “Glücksbuch” konnte bisher bewirken, was diese Schriften bewegen. Vorausgesetzt man ist bereit, ein anderes Weltbild zumindest als Annahme zu akzeptieren. Wenn man von vornherein seine alten Paradigmen unbedingt behalten will, werden auch sie natürlich in der Ecke landen.
Sorry für die Fehler, gibt leider keine Korrekturmöglichkeit.
@ Naike:
Aus meiner Sicht haben die Wissenschaftler erstklassige Arbeit geleistet. Ihre Erkenntnisse bestätigen zum großen Teil die Hinweise von weisen Frauen und Männern, welche Verhaltensweise dem persönlichen Glück dienlich sind und welche eher das Gegenteil bewirken.
Die Glücksforscher haben aber auch Menge Erkenntnisse gewonnen, die den Weisen nicht zur Verfügung standen. Zum Teil, weil die Dinge mit unserer Zeit zu tun haben, zum Teil, weil man dazu hochtechnische Geräte braucht.
Zwei Beispiele dazu:
Mit diversen Untersuchungsmethoden hat man herausgefunden, dass Pendeln - der tägliche weite Weg zur Arbeit - ziemlich unglücklich macht. Das war bestimmt keine Problem zur Zeit von Buddha oder Aristoteles. Die Erkenntnis kann aber einen potentiellen Pendler davon abhalten, Entscheidungen zu treffen, die ihn langfristig wahrscheinlich ziemlich unzufrieden machen.
Die Untersuchungen mit Computertomografen sind relativ neu. Die Geräte sind sehr teuer und standen vor zwanzig Jahren noch nicht zur Verfügung. Der Einsatz der Computertomografie in der Hirnforschung hat entscheidend dazu beigetragen, zu verstehen, was in unserem Gehirn geschieht, wenn wir glücklich oder depressiv sind.
Die Forschungsergebnisse alleine machen natürlich noch keinen Menschen glücklicher. Aber die Erkenntnisse können entscheidend dazu beitragen, zu verstehen, wie das mit dem Glück funktioniert. Wenn wir das Wissen dann auch anwenden, können wir davon erheblich profitieren. Genau das versuche ich mit meinem Buch.
Die Bücher von Esther und Jerry Hicks kenne ich nicht. Ich werde sie mir aber bei Gelegenheit mal ansehen. Aber die Titel verheißen nichts gutes. Da wird m.E. wieder die alte Leier bedient, die erwiesenmaßen falsch ist, z.B. “Geld: Das kosmische Gesetz von Wohlstand und Erfolg”. Einer der fundamentalsten Erkenntnisse der modernen Glücksforschung ist, dass Geld zum persönlichen Glück fast nichts beiträgt. So wie überhaupt alles was von außen kommt. Weitere zentrale Erkenntnis: Glück ist keine Reaktion auf Erfolg (wie die allermeisten Menschen annehmen), sondern es ist genau umgekehrt: Am erfolgreichsten sind Menschen, die glücklich sind. Usw, usw.
Das ganze sogenannte “Law of Attraction” suggeriert immer, dass wir Dinge anziehen (sollen), die uns dann angeblich glücklicher machen. Aber Glück bedingt nichts von außen, sondern ist ein Result von innerer Haltung und aktivem Handeln.
>>Aber die Erkenntnisse können entscheidend dazu beitragen, zu verstehen, wie das mit dem Glück funktioniert. Wenn wir das Wissen dann auch anwenden, können wir davon erheblich profitieren. Genau das versuche ich mit meinem Buch.<>Das ganze sogenannte “Law of Attraction” suggeriert immer, dass wir Dinge anziehen (sollen), die uns dann angeblich glücklicher machen.<<
Es ist absolut das Gegenteil, es beginnt alles mit dem Sein. Schade, daß die Murksbücher auf dem Markt das so falsch vermitteln.
KOmisch, mein Beitrag wurde bei der Übermittlung nur zum Teil übertragen, versuche es noch ein zweites Mal:
>>Aber die Erkenntnisse können entscheidend dazu beitragen, zu verstehen, wie das mit dem Glück funktioniert. Wenn wir das Wissen dann auch anwenden, können wir davon erheblich profitieren. Genau das versuche ich mit meinem Buch.<>Das ganze sogenannte “Law of Attraction” suggeriert immer, dass wir Dinge anziehen (sollen), die uns dann angeblich glücklicher machen.<<
Es ist absolut das Gegenteil, es beginnt alles mit dem Sein. Schade, daß die Murksbücher auf dem Markt das so falsch vermitteln.
Klappt nicht, noch ein letztes Mal mit anderer Formatierung, XHTML kann ich leider nur wenig:
Wolff schrieb: Aber die Erkenntnisse können entscheidend dazu beitragen, zu verstehen, wie das mit dem Glück funktioniert. Wenn wir das Wissen dann auch anwenden, können wir davon erheblich profitieren. Genau das versuche ich mit meinem Buch.
Das ist eben genau der Punkt. Über irgendwelche Abläufe im Organismus und Erleben/Verhalten Bescheid zu wissen, macht niemanden glücklich, man muss neue Erkenntnisse auch umsetzen können und wollen. Die bisherigen Glücksbücher, die ich las, u. a. auch deines, enthielten zwar eine Menge Hinweise, welche denn die förderlichsten Haltungen darstellen, aber sie geben keine praktische Hilfe an den Leser, wie sie das Ganze tatsächlich integrieren können. Es ist nämlich nicht damit getan, Ratschläge zu geben, der Mensch ist bekanntlich ein Gewohnheitstier und es bedarf trickreichem Vorgehen in Sachen Selbstmanagement, um sich wirklich grundlegend zu verändern. Und wie das funktioniert, zeigen z. B. die von mir erwähnten Bücher auf. Nach 15 Jahren Beschäftigung mit den Gebieten Psychologie, Religion, Spiritualität, Philosophie und Esoterik waren sie für mich eine Offenbarung, ein richtiger Schatz.
Ich fürchte ehrlich gesagt nicht, daß sie dir etwas bringen werden, weil du schon mit Abneigung an sie herangehst. Bereits jetzt schließt du vom Titel auf den Inhalt, obwohl Esther und Jerry Hicks nicht mal annähernd vermitteln, daß Geld für das Glücksempfinden entscheidend ist.
Wolff schrieb: Das ganze sogenannte “Law of Attraction” suggeriert immer, dass wir Dinge anziehen (sollen), die uns dann angeblich glücklicher machen.
Es ist absolut das Gegenteil, es beginnt alles mit dem Sein. Schade, daß die Murksbücher auf dem Markt das so falsch vermitteln.
Hallo Herr Wolf,
selten wurde ich so schnell von einem Buch überzeugt, was und wie sie hier schreiben trifft genau meine Meinung. Hab das Buch gleich bestellt
Gruß, Thomas