Interview: Wir brauchen ein Schulfach Glück
Mittwoch, 14. Okt 2009 14:32 von Wolff Horbach
Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: Wir brauchen ein Schulfach Glück.


Es gibt dieses Schulfach seit diesem Schuljahr!! Ich habe für meine Klasse als Pilotprojekt eine Wochenstunde von unserem Schulinspektor dafür bekommen! Werde mir auch Ihr Buch bestellen, weil es sehr interessant für mich klingt!
Liebe Grüße aus Österreich! Sissi Dittrich
@Sissi:
In Großbritannien laufen schon seit ein paar Jahre Versuche mit großem Erfolg und hier in Deutschland tut sich erst sehr langsam etwas. Hier dazu ein paar Einträge in meinem anderen Blog.
Ich habe mit Freude gelesen, dass in Österreich jetzt einiges dazu passiert. Viel Erfolg!
Lieber Herr Horbach,
Sie haben völlig recht. Und zusätzlich fallen mir gleich noch ein paar mehr sinnvolle Schulfächer ein. Z.B. Persönlichkeitsentwicklung oder Lebenspraxis. Und dazu noch ein paar Kurse die viel mehr praxisnahe Sachen vermittelt, wie z.B. Referate halten, mit Geld umgehen, Demokratie leben, Konflikte lösen, sich für ungewöhnliche Dinge interessieren, etc.
Die Lehrpläne sind viel zu eng und die schulische Erziehung damit nicht ausreichend. Wir brauchen Kinder, die nicht nur glücklich sind, sondern auch in die Lage versetzt werden, zufrieden und voller guter Fähigkeiten durch das Leben zu kommen. Mehr EQ statt IQ.
Ich würde es auch sehr begrüßen wenn es ein Fach dieser Art an den Schulen gäbe. Es würde mich auch freuen, wenn Meditation, die inzwischen von Wissenschaftlern in aller Welt als Praxis der Genesung und Gesundheitserhaltung anerkannt wird, gelehrt würde.
Herzliche Grüße
Giannina
@ Marcel Klotz:
Ich stimme voll zu: Die Schulen müssen sich gewaltig ändern. Das Vermitteln von Faktenwissen ist in Zeiten des Internets völlig out. Das, was mir früher mühsam gelernt haben - Geschichtszahlen, Länderkunde, Formeln, … - kann man heute jederzeit und in Sekunden abrufen. Was wir brauchen, sind die Fähigkeiten, mit all diesen Dingen umzugehen.
@ giannina
Einverstanden. Ich weiß um die äußerst positiven Wirkungen der Meditation. In meinem Buch gibt es dazu ein Kapitel - einer der Glückswege.