Maria-Elisabeth Schaeffler zu Geld und Glück
Sonntag, 22. Feb 2009 18:08 von Wolff Horbach
Mir scheint, als würden jetzt auch die Superreichen über ihr Verhältnis von Geld und Glück nachdenken. Die Autozuliefererfirma Schaeffler ist in der letzten Zeit mehrfach in die Schlagzeilen geraten: Zum einen hat die kleinere Firma Schaeffler mit einer spektalulären Finanz-Aktion die größere Firma Conti übernommen. Aber jetzt leidet Schaeffler unter massiven Finanzproblemen. Tausende Arbeitsplätze sind bedroht.
FOCUS online berichtet heute, dass bei einer Demonstration der Mitarbeiter die Firmenchefin Maria-Elisabeth Schaeffler zu Tränen gerührt war. Sie äußerte sich danach auch zu ihrem Verhältnis von Geld und Glück:
Auf die Frage, was ihr Reichtum bedeute, antwortete Schaeffler: „Reichtum hat nichts mit Glücklichsein zu tun. Geld macht nicht frei, höchstens unabhängig. Reichtum ist eine Verpflichtung und eine Verantwortung.“ Sie lasse gerade eine kleine Kapelle in der Nähe restaurieren, wo später Konzerte stattfinden sollten. „So etwas macht mich glücklich.“


Dass Reichtum nicht glücklich macht ist natürlich eine Binsenweisheit.
Es sollte eigentlich eine Binsenweisheit sein. Leider jagen die allermeisten Menschen ein Leben lang wie verrückt hinter dem Geld her. Sie opfern dafür (fast) alles: Familie, Freunde, Gesundheit. Und das nur, weil sie fälschlicherweise davon ausgehen, das viel Geld sie glücklich macht.
Das ist leider nur einer der Glücks-Irrtümer. Aber einer der schwerwiegendsten.
Naja ich finde wenn man in der Heutigen Zeit genug zum Leben hat und sich noch ein wenig Luxus, wie mal einen Urlaub mit der Familie oder ähnliches leisten kann, dann sollte man dankbar sein dafür, anstatt das alles aufzugeben um vllt noch ein bischen mehr zu haben.
Eine kleine Kapelle … wie rührend …
Ja, da kämen mir auch die Tränen, wenn ich so viel “Gutes” täte.