77 Wege zum Glück: der zweite Umbruch
Sonntag, 15. Jun 2008 10:58 von Wolff Horbach
Jetzt habe ich den den zweiten Umbruch vom Verlag bekommen. Der Inhalt wird immer kompletter. Und ich kann es kaum erwarten, in ein paar Wochen das fertige Buch in den Händen zu halten.

Jetzt sind fast alle Inhalte vorhanden: der große Glückstest und die Auswertung. Auch das Interview mit Prof. Dr. Tobias Esch über “Das Glück aus der Sicht eines Neurobiologen”. Tobias Esch ist weltweit einer der führenden Forscher auf dem Gebiet der neurobiologischen Grundlagenforschung im Kontext von Glück und Gesundheitsförderung. Als ehemaliger Harvard-Stipendiat und gegenwärtiges Mitglied einer neurowissenschaftlichen Arbeitsgruppe in New York geht er unter anderem der Frage nach, was in unserem Körper und unserem Gehirn passiert, wenn wir glücklich sind. Aber auch die Anwendung der gewonnenen Erkenntnisse kommt bei ihm nicht zu kurz: als Mediziner und Studiengangsleiter für Integrative Gesundheitsförderung in Coburg bringt er sein Wissen unmittelbar in die Arbeit mit Menschen ein. Ich habe Tobias Esch in einer Talkshow mit Michel Friedman in Berlin kennengelernt. Ich hat mir damals spontan versprochen, zu einem Interview zum Buch zur Verfügung zu stehen. Das Interview war äußerst spannend und dauerte fast anderthalb Stunden. Leider mussten wir die Inhalte für das Buch auf wenige Seiten komprimieren. Aber wir beide haben schon überlegt, ob wir aus dem Interview noch ein Langfassung machen.
Leider ist im zweiten Umbruch noch ein kleiner Fehler passiert: Es ist vom Interview mit Tobias Esch die erste Version gesetzt worden und nicht die freigegebene, leicht korrigierte Version. Aber so ist das eben bei einer Bucherstellung: Da arbeiten viele Menschen mit: der Autor, die Lektorin, die Redakteurin, der Setzer. Da wandern viele Dokumente hin und her. Da kann es mal leicht zu einer Verwechslung kommen. Aber Gottseidank ist Gräfe und Unzer ein sehr renommierter Verlag mit ungeheuer viel Erfahrung und Routine. Da gibt es auch so etwas wie ein Korrektorat. Dort arbeiten Menschen, die Spürnasen für Fehler haben. Ab dem zweiten Umbruch ist das Korrektorat mit eingeschaltet, um schon jetzt kleine Ungereimtheiten, eventuelle orthografische und grammatikalische Fehler zu elimieren. Schließlich hat der Verlag - ich übrigens auch - einen hohen Qualitätsanspruch.
Was jetzt noch aufgefallen ist: zwei Kästen mit Zusatzinformationen passen nicht so ganz in das vorgewählte Kapitel. Ich hatte zwar vorher mit der Lektorin genau überlegt, wo wir das am besten platzieren, aber das ist leider nur ein Spiel im Kopf. Jetzt sehe ich das ganze vor mir gesetzt. Und erst jetzt sehe ich, dass die beiden Kästen doch sehr viel besser in das erste Kapitel passen.
Jetzt wird die Sache rund. Das Ziel ist in Sicht.

