Jeden Samstag und jeden Mittwoch spielen Millionen Menschen Lotto, um das große Los zu ziehen. Von dem erhofften Gewinn erträumen sie sich ein sorgenfreies und glückliches Leben.
Gestern Abend gab es in der von mir sehr geschätzten Sendereihe “scobel” auf 3sat die Sendung “Wege zum Glück“. Leider konnte ich die Sendung nicht direkt sehen. Aber dank der Mediathek habe ich die Sendung doch noch sehen können. Bitte ansehen!
Wer mein Buch gelesen hat - vor allem das Interview mit Prof. Tobias Esch - der/die weiß, dass Glücksempfinden in unserem Gehirn stattfindet. Glück ist also keine Laune der Natur, sondern ein Belohnungssystem, welches uns für sinnvolles und richtiges Handeln belohnt.
Das alles ist bekannt geworden durch die Hirnforschung. Die Fortschritte auf diesem Gebiet sind enorm. Wir sind auf dem Wege, uns als Menschen ganz neu zu entdecken. Vieles, was wir auf anderen Gebieten diffus erfahren haben, stellt sich plötzlich verständlich oder in einem ganz anderen Licht dar.
Wer auf diesem Gebiet einiges erfahren möchte, hat heutzutage eine ganz einfache Möglichkeit: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der führenden deutschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hirnforschung. Seit einiger Zeit gestaltet er für BR alpha die Sendereihe “Geist & Gehirn“. Die bisherigen Folgen sind alle online abzurufen.
Die gute Nachricht: Die Filme dauern jeweils nur ca. 15 Minuten. Die schlechte Nachricht: Es gibt mittlerweile fast 150 Folgen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer versteht, wie sein Gehirn funktioniert, kann eine Menge Positives für sich tun.
Leser des Buches wissen schon, wie wichtig Bewegung für die Gesundheit und das eigene Glück sind. Gelegenheiten, uns mehr zu bewegen, bieten sich täglich.
Der folgende kleine Film zeigt sehr eindrucksvoll, wie Bewegung mit Spaß verbunden werden kann. Eine Treppe an einer Stockholmer U-Bahn-Station wurde zum Musikinstrument umgebaut und schon nutzten 66% mehr Menschen die Treppe anstatt der Rolltreppe:
Ich benutze schon immer die Treppe anstatt der Rolltreppe. Mit dieser Treppe würde es noch mehr Spaß machen.
Des öfteren treffe ich auf Menschen, die angeblich übersinnliche Fähigkeiten haben. Sie behaupten, mit einer Wünschelrute Wasseradern aufzuspüren, von Handystrahlen Kopfschmerzen zu bekommen oder ein Haus von schädlichen Erdstrahlen zu befreien.
Für alle diese Menschen habe ich einen heißen Tipp: James Randi verschenkt eine Million Dollar an denjenigen, der nachweist, dass er über solche Fähigkeiten tatsächlich verfügt.
Ist James Randi Multimilliardär? Hat er ein Herz für Esoteriker und Paranormale? Nein: James Randi ist Zauberkünstler und Mitglieder der Skeptic Society. James Randi ist ein Gegner der Pseudowissenschaften und fördert lieber das wissenschaftliche Denken.
Als Zauberkünstler weiß Randi ganz genau, wie man täuschen und das Publikum ablenken kann. Genau diese Fähigkeiten befähigen Randi auch, Täuschungen und Tricks aufzudecken. Randi war es auch, der die angeglich übersinnlichen Fähigkeiten von Uri Geller als simple Zaubertricks enttarnte.
Also, wenn Sie das nächste Mal auf Wünschrutenexperten, Handyentstrahler und Erdstrahlenspezialisten treffen: Erzählen Sie unbedingt von James Randi. Fordern Sie die Paranormalen auf, sich den Tests zu stellen.
Das Buch “The Secret - Das Geheimnis” von Rhonda Byrne steht seit vielen Monaten auf der Bestsellerliste. Kurz gesagt geht es in dem Buch darum, das “Gesetz der Anziehung” (law of attraction) für sich auszunutzen. Angeblich braucht man nur Befehle an das Universum zu richten und schon liefert das Universum prompt und frei Haus.
Da das Buch in fast jeder Buchhandlung in großen Stapeln präsentiert wird, habe ich mehrfach darin geblättert. Ich gebe viel Geld für Bücher aus, aber für “The Secret” würde ich keine 10 Cent opfern. Da ich aber wissen wollte, warum das Buch so erfolgreich ist, habe ich es mir von einem Freund geliehen. Der Freund hat das Buch nur halb gelesen und dann in die Ecke gefeuert. Sein Kommentar: “Schwachsinn”. Weiterlesen »
Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: Lebenslanges Lernen macht glücklich.
Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: Wir brauchen ein Schulfach Glück.
Unter dem Titel “Glück ist lernbar” halte ich in Kürze mehrere Vorträge und Seminare ab:
Im Institut für Sprachen und Wirtschaft in Freiburg haben mehrere angehende Kulturmanagerinnen eine Ausstellung zum Thema “Glück.lich?” organisiert. Die Ausstellung ist am kommenden Wochenende (18. und 19. Sept. 2009). Am 18.09.2009 halte ich den Eröffnungsvortrag zum Thema “Glück ist lernbar”. Ab 19 Uhr Sektempfang und Begrüßung, Vortrag um 20 Uhr. Vielleicht sehen wir uns ja in Freiburg.
In Kooperation mit dem Wellness-Hotel “Residence von Dapper” in Bad Kissingen biete ich mehrere Seminare zu dem Thema an. Details und Termine siehe “Mein Weg zum Glück“.